Mega-Menü in Divi in weniger als 3 Minuten erstellen

Mit Hilfe eines Mega-Menüs lassen sich auch relativ umfangreiche Menü-Strukturen übersichtlich präsentieren. Das Theme Divi von Elegant Themes besitzt eine eingebaute Funktion, mit der sich sehr mühelos Mega-Menüs erstellen lassen.

301 Weiterleitungen per .htaccess einrichten

Mit Hilfe der .htaccess Datei können 301 Weiterleitungen definiert werden, die bereits greifen, bevor irgendein Content Management System (wie WordPress) geladen wurde. Daher könnt ihr ganz ohne Plugins Weiterleitungen erstellen, die wirklich immer funktionieren!

301 Weiterleitungen per .htaccess einrichten

Mit Hilfe der .htaccess Datei können 301 Weiterleitungen definiert werden, die bereits greifen, bevor irgendein Content Management System (wie WordPress) geladen wurde. Daher könnt ihr ganz ohne Plugins Weiterleitungen erstellen, die wirklich immer funktionieren!

Eine 301 Weiterleitung ist ein wichtiges Tool im Werkzeugkasten jedes Webseitenbetreibers, wenn ihr eure Webseite für Suchmaschinen optimieren möchtet. So könnte es beispielsweise vorkommen, dass ihr einen tollen Guide für die besten WordPress Plugins schreibt und diesen ein paar Jahre später updaten möchtet. Was macht ihr jetzt mit dem alten Beitrag?

  • Möglichkeit 1 wäre, innerhalb des Beitrags mehrfach darauf hinzuweisen, dass es eine neuere Version mit noch aktuelleren Informationen gibt.
  • Möglichkeit 2 wäre, den Beitrag selbst zu aktualisieren – das hat den Vorteil, dass die gesamte „SEO-Power“ des Beitrags weiterhin erhalten bleibt und Leute dort aktuelle Infos bekommen, jedoch kann es für einen neuen Besucher eurer Seite etwas irritierend sein, wenn er mehrere Jahre alte Kommentare unter dem Beitrag liest.
  • Möglichkeit 3 ist der Favorit vieler Suchmaschinen-Optimierer: Ihr nehmt den alten Beitrag aus dem Netz und richtet eine Weiterleitung auf die neue Version des Beitrags ein. Hier profitiert ihr einerseits vom Ranking des alten Beitrags, das größtenteils an den neuen weitergegeben wird UND ihr macht es deutlich für neue Besucher, dass euer Content total up to date ist.

Weiterleitungen kann man auf verschiedene Wege einrichten. Wie so oft bei WordPress greifen die meisten Nutzer auf Plugins zurück, die diese Aufgabe hervorragend für euch bewältigen können. Allerdings haben Plugins auch Nachteile – je mehr ihr von diesen auf eurer Seite installiert habt, desto langsamer wird eure Seite.
Darüber hinaus müssen Plugins regelmäßig geupdatet werden, da mitunter Sicherheitslücken im Quellcode des Plugins geschlossen werden müssen. Jedes zusätzliche Plugin erhöht daher die Gefahr, gehackt zu werden sowie den Verwaltungsaufwand eurer Seite.
Teilweise haben Plugins auch ungewünschte Wechselwirkungen und in Kombination miteinander können sie plötzlich Probleme verursachen. Das ist zwar eher unwahrscheinlich bei einem Plugin, das „lediglich“ Weiterleitungen definiert, doch warum zum Plugin greifen, wenn es auch ganz anders geht?

Die Vorteile der Implementierung per .htaccess

Die .htaccess ist eine Datei, die es euch erlaubt, Parameter und Anweisungen für euren Server zu definieren. Sie greift bereits, bevor irgendein Content Management System überhaupt auf den Gedanken kommen kann, geladen zu werden. Das heißt ganz konkret, dass ihr auch auf Nicht-WordPress-Seiten mit dieser Methode 301 Weiterleitungen definieren könnt und diese funktionieren werden.
Einzige Voraussetzung für diese Art der Weiterleitung ist, dass euer Server .htaccess-Dateien überhaupt versteht. Das ist bei jedem Apache-Server der Fall und selbst viele NGINX Server sind in der Lage, die Anweisungen in einer .htaccess zu verstehen (die „unzerstörbare Server-Architektur“ ist ein NGINX mit dahinter geschaltetem Apache und diese kommt ebenfalls sehr häufig zum Einsatz). Insofern also keine schwer erfüllbare Voraussetzung.

Welcher Code muss in die .htaccess?

Um eine 301 Weiterleitung in der .htaccess zu definieren, benötigt ihr lediglich eine Zeile Code:

Redirect 301 /alte-relative-url https://deine-url.de/neue-url/

So ist die Zeile für die Weiterleitung innerhalb der .htaccess aufgebaut

Wichtig sind hier die Leerzeichen zwischen den einzelnen Blöcken der Anweisung.

  1. Block „Redirect“ sagt dem Server, was er tun soll; in diesem Fall also einen Redirect durchführen.
  2. Block „301“ legt die Art der Weiterleitung fest, bei uns eine 301-Weiterleitung.
  3. Block gibt die URL an, die umgeleitet werden soll. Diese müssen wir nicht „absolut“ angeben, also mit „http://“ oder „https://“ davor sowie unserer Top Level Domain, sondern wir können hier auch eine relative Pfadangabe verwenden. Wenn die URL also „https://nextab.de/kontakt“ lautet, so können wir auch einfach nur „/kontakt“ schreiben.
  4. Block gibt das Weiterleitungsziel an. Hier würde ich euch empfehlen, den absoluten Pfad anzugeben, da dies unter Umständen eine unnötige Weiterleitung ersetzen kann (das wurde im Video-Tutorial gegen Ende aufgezeigt).

die .htaccess selbst, die ihr hier bearbeiten müsst, um die Weiterleitung zu definieren, muss sich im root-Verzeichnis eurer jeweiligen Webseite befinden. Wenn es sich um eine WordPress-Webseite handelt, dann also im Verzeichnis, in dem ihr u. a. auch die Unterverzeichnisse „wp-admin“, „wp-includes“ und „wp-content“ findet. Bei einer statischen html-Seite dort, wo ihr die index.htm eurer Seite antreffen könnt.
An die Datei kommt ihr mit Hilfe des FTP-Clients eurer Wahl ran; wir verwenden hier am liebsten Filezilla.

Warum zu einer 301-Weiterleitung greifen?

Neben der 301-Weiterleitung gibt es noch diverse andere Arten der Weiterleitung (siehe auch den Wikipedia-Artikel zum Thema). Unter Suchmaschinen-Optimierern wird in den meisten Fällen immer zu einer 301-Weiterleitung geraten, da diese den Großteil des „Link Juice“ des alten Links mitnimmt. Mit „Link Juice“ ist in diesem Zusammenhang die Autorität des Links gemeint. Eine Webseite bzw. ein Artikel auf einer Webseite kann z. B. sehr häufig von anderen Webseiten verlinkt worden sein (weil der Artikel sehr gut geschrieben ist) und das interpretiert Google dann als positives Signal und liefert dieses Ergebnis häufiger aus. Dies wird dann oft als „Link Juice“ bezeichnet, die Seite bzw. der Link auf sie, hat also viel Gehalt. Verlinkt man von diesen Seiten auf andere Seiten, kann man diesen mitunter sehr viel Traffic vermitteln und das wiederum ist ja fast immer das Ziel von Suchmaschinen-Optimierern bzw. Webseitenbetreibern im Allgemeinen.
Definiert man eine dauerhafte Umleitung, also eine 301-Weiterleitung, so geht Google davon aus, dass der neue Link (nahezu) genauso gut ist wie der alte und straft euch nicht unnötig ab. Dies ist bei allen anderen Arten der Weiterleitung häufig NICHT der Fall, weshalb wir euch explizit zur 301-Weiterleitung raten.

Was lässt sich sonst noch mit der .htaccess anstellen?

An dieser Stelle möchten wir euch unser kleines .htaccess Cheatsheet mit den wichtigsten Anweisungen auf github empfehlen. Dort haben wir einige der von uns am häufigsten verwendeten Anweisungen innerhalb der .htaccess zusammengefasst.
So könnt ihr beispielsweise auch Parameter innerhalb eurer URL dynamisch verändern (wenn ihr z. B. eine Seite umgezogen habt und eure Blogartikel nicht mehr unter „/blog/artikelname“, sondern unter „/artikel/artikelname“ gefunden werden sollen. Das würde dann so aussehen:

RedirectMatch 301 ^/blog/(.*)$ /artikel/$1

Wir hoffen, dieser Artikel hat euch einige zusätzliche Hintergrundinformationen vermitteln können und ihr seid jetzt ebenfalls in der Lage, Weiterleitungen mit Hilfe eurer .htaccess zu definieren. Solltet ihr noch Fragen zum Vorgehen haben oder uns allgemein Feedback zum Artikel hinterlassen wollen, so schreibt einfach einen Kommentar hier unten!

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